Geschäftsführerinnen des vkm sind (von links) Elisabeth Reitz und Jennifer Buhla. Doris Ellingen von der Wirtschaftsförderung Hamm half bei der Beantragung der Potenzialberatung. - Foto: FeussnerGeschäftsführerinnen des vkm sind (von links) Elisabeth Reitz und Jennifer Buhla. Doris Ellingen von der Wirtschaftsförderung Hamm half bei der Beantragung der Potenzialberatung. - Foto: Feussner„Ein so schnelles und unbürokratisches Antragsverfahren wie bei der Potentialberatung habe ich selten erlebt.“ Das sagt Elisabeth Reitz, die zusammen mit Jennifer Buhla die Geschäfte des vkm Hamm führt, des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Hamm e. V. Mit rund 50 Beschäftigten bietet der Verein eine Vielfalt von Betreuungsund Beratungsleistungen, um Menschen mit Behinderungen ein möglichst selbstständiges und zufriedenes Leben zu ermöglichen.

Der vkm ist in den letzten zehn Jahren rasant gewachsen, die Zahl der Beschäftigten hat sich etwa verfünffacht. „Wir mussten etwas tun“, sagt Jennifer Buhla. „Wir brauchen eine klare Struktur, Verantwortlichkeiten müssen geregelt, die Zusammenarbeit neu organisiert werden.“ Eine Empfehlung brachte die Geschäftsführerinnen auf die Potentialberatung, mit der eine Unternehmensberatung gefördert werden kann. „Dann ging alles ratzfatz“, sagt Elisabeth Reitz. Mit den Ansprechpartnerinnen bei der Wirtschaftsförderung Hamm wurden binnen einer Woche ein Beratungstermin vereinbart und die Formalitäten geregelt, kurz darauf konnte das erste Treffen mit der Unternehmensberatung stattfinden.

Im Rahmen der Mitgliedersammlung der Interessengemeinschaft Westtünner Vereiner wurde der vkm Hamm Anfang April in den Förderverein aufgenommen. Damit ist die Zahl der Mitglieder - Vereine, Organisationen und Kirchengemeinden aus dem Ortsteil Westtünnen - nun auf 21 angewachsen.

"Es war uns wichtig, uns vor Ort zu engagieren und Teil des Netzwerks zu sein", begründete vkm-Geschäftsführer Elisabeth Reitz den Schritt. Die IG koordiniert nicht nur die verschiedenen Termine über das Jahr, sondern organisiert selbst auch verschiedene Veranstaltungen wie den alljährlichen Weihnachtsmarkt oder das Maifest am 1. Mai. Denn dann lädt die IG in diesem Jahr nach zweijähriger coronabedingter Pause alle Westtünner:innen und Maiwander:innen wieder auf den Schulhof der Alfed-Delp-Schule ein. Dort wird der Mai-Kranz geschmückt und der Maibaum gegen 16:30 Uhr aufgerichtet. Ausrichter sind in diesem Jahr der Schützenverein, die Sportschützen und die Kath. Kirchengemeinde.

Jennifer Buhla (l.) und Denise McConnell freuen sich auf den Projektstart am 30. April. - Foto: Kottmann/vkmJennifer Buhla (l.) und Denise McConnell freuen sich auf den Projektstart am 30. April. - Foto: Kottmann/vkmPolitisch beteiligen, aber wie? Dieser Frage geht der vkm Hamm e. V. zusammen mit der Werkstadt für Demokratie und Toleranz in Hamm mit dem neuen Projektangebot „Wir bestimmen mit!“ nach. Zielgruppe des Angebotes, das am 30. April startet, sind Menschen mit Behinderung, die sich politisch beteiligen wollen, aber nicht wissen wie.

„Vor allem wollen wir zunächst einmal wissen, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegt“, stellt Denise McConell klar, die das Projekt gemeinsam mit Lara Franke begleiten wird. Dafür soll in erster Linie der Auftakt genutzt werden, etwa um das Grundgesetz „körperlich erfahrbar zu machen“, so die Theaterpädagogin. Dies gelänge etwa, wenn Menschen sich gemeinsam in einem begrenzten Raum mit einem Sportgerät bewegten und sich trotz immer kleiner werdenden Raumes nicht in die Quere kommen würden – eben, weil es bestimmte Regeln gebe. Schon bei dieser Beschreibung ist klar: Die Teilnehmer:innen dürfen sich auf spannende Erfahrungen und vielleicht auch die ein oder andere überraschende Einsicht freuen.

In wenigen Tagen liegt das neue vkm-Magazin gedruckt vor, vorab kann es schon jetzt als PDF heruntergeladen werden. In der neuen Ausgabe wird wieder aus den verschiedenen Bereichen des Vereins berichtet, von den Aktivitäten der Klienten:innen ebenso wie über wichtige Entwicklungen innerhalb des Vereins.

So findet sich in der Frühjahrsausgabe auch die Einladung zur Mitgliederversammlung, die am 23. Mai in Westtünnen stattfindet. Ebenso wird über die das klare "Zeichen für den Frieden" berichtet, das Klienten:innen und Mitarbeiter:innen im März gemeinsam setzten. Darüber hinaus berichtet Sabrina Pattberg über einen typtischen Tag in ihrem Leben und Michael Schmilgus, der neue BeWo-Leiter stellt sich im Interview vor. Die EUTB berichtet über Erfahrungen in der Beratung währen der Corona-Pandemie und das Quartier Westtünnen blickt auf einen schwungvollen Start in die Frühling.

Das Cover der neuen Ausgabe.Das Cover der neuen Ausgabe.Auszug aus dem Inhalt

  • Ein Zeichen für den Frieden
  • Die Pandemie als Brennglas
  • Neue BeWo-Leitung im Interview
  • Quartier: Mit viel Schwung ins Frühjahr
  • Ein Tag mit Sabrina Pattberg
  • GeKo-Projekt erfolgreich fortgesetzt
  • Einladung zur Mitgliederversammlung
  • Reinigungskräfte gesucht

Heft herunterladen (als PDF, 31 MB)

Alle Magazine sind hier zu finden.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Hamm weist auf eine "Junge Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen" hin. Das Angebot richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, denen es im Studium oder Jon zu viel wird, die durch eine Erkrankung oder schwierige Lebenslage besonders belastet sind.

"Gerade als junger Mensch ist es manchmal schwer, Gleichaltrige zu finden, um sich vorurteilsfrei über persönliche Krisen auszutauschen", heißt es im Infoflyer der Veranstaltung (hier zum Download als PDF). "Wir wollen reden. Deswegen gründen wir in Hamm eine Gruppe, in der junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren mit psychischen Erkrankungen in einem geschützten Raum sich austauschen können, um über ihre Erfahrungen und ihren Alltag zu sprechen. Sich in Ruhe zuhören und Verständnis zeigen, natürlich in vertraulichem Rahmen. Selbsthilfe ist mehr als Stuhlkreis: Wir wollen auch gemeinsame Aktionen machen, beispielsweise Bowlen gehen, Billard spielen oder sportliche Aktivitäten", heißt es dort weiter.

Weitere Informationen: Website der Selbsthilfe-Kontaktstelle Hamm

Das Bundesamt für Sicherheit und Informaionstechnik (kurz: BSI) beobachtet Phishing-Versuche von Kriminellen, die die große Hilfsbereitschaft aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts ausnutzen wollen.

Seien Sie skeptisch, wenn Sie beispielsweise Spendenaufrufe per E-Mail erhalten und informieren Sie sich bei seriösen Hilfsorganisationen! Während Phishing-E-Mails bis vor einigen Jahren meistens dadurch auffielen, dass die Anrede unpersönlich ("Sehr geehrter Kunde…") oder der Nachrichtentext in schlechtem Deutsch verfasst war, gehen Kriminelle mittlerweile professioneller (z.B. bei der Schadsoftware Emotet) vor. Tippfehler oder seltsame Umlaute im Text sind nur noch selten ein eindeutiger Hinweis auf einen Phishing-Versuch. Auch bei gut formuliertem Text sollten Sie deshalb wachsam sein.

Ausführliche Informationen gibt es auf der BSI-Website

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